Forensische Pathologie

Die forensische Pathologie ist der zentrale Bereich der Rechtsmedizin. In Abgrenzung zur klinischen Pathologie, in der der natürliche Tod (z. B. Tod infolge Krankheit) untersucht wird, erfolgt in der Rechtsmedizin die Untersuchung des nicht-natürlichen Todes (Tod infolge einer äußeren Einwirkung) und der Todesfälle, bei denen durch die ärztliche Leichenschau die Todesart nicht geklärt werden konnte.

Die umfassende Leichenöffnung (gerichtliche Obduktion) ist in der Strafprozessordnung formal geregelt und ermöglicht mit genauer Beschreibung und fotografischer Befunddokumentation in den meisten Fällen eine Klärung der Todesart bzw. Todesursache sowie der zum Tod führenden Geschehensabläufe.

Sollte die Obduktion nicht zu einem zweifelsfreien Ergebnis führen, stehen mit mikroskopischen, chemisch-toxikologischen und molekulargenetischen Methoden weitere Untersuchungen zur Verfügung. Die Analysen erfolgen im Auftrag von Staatsanwaltschaften, Versicherungen und Berufsgenossenschaften aber auch privat.

Standort

Der Hauptstandort des Institutes mit den Abteilungen Forensische Pathologie und Forensische Toxikologie befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Krankenhauses Berlin-Moabit, dem heutigen undefinedGesundheits- und Sozialzentrum Moabit in der Turmstraße 21. Gerichtliche Leichenöffnungen, und das Studentenpraktikum Rechtsmedizin sowie Fortbildungen finden im Haus N statt, dessen Haupteingang zur Birkenstraße hin gelegen ist.

 

Kontakt Forensische Pathologie

Sektionssekretariat
t: +49 30 450 525231

f: +49 30 450 525931

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